20. Franz-Kaus-Turnier 2014

Hier noch ein paar Pressestimmen aus unserem Archiv


Quelle: Hofheimer Zeitung

20. Franz-Kaus-Gedächtnisturnier des FC Marxheim – Vielseitiges Rahmenprogramm

MARXHEIM - (mlm) – Wenn beim Fußball Höchstleistungen vollbracht werden, dann ist das üblicherweise auf dem Platz und während des Spiels der Fall. Beim Franz-Kaus-Turnier der Soma des FC Marxheim ist das anders. Nichts gegen die zum Teil respektablen Darbietungen der 13 teilnehmenden Mannschaften und ihrer nicht mehr ganz jungen Kicker, die um den Turniersieg kämpften und sich dabei zum Teil packende Duelle lieferten. Doch die eigentliche Leistung vollbrachten die Kicker, die nicht selbst auf dem Platz standen, sondern das volksfest-ähnliche Familien-Event zum nunmehr 20. Mal organisierten und dabei jede Menge Arbeit hatten: Die Soma des FC Marxheim, die wieder mit viel Engagement ein tolles Turnier mit einem vielseitigen Rahmenprogramm auf die Beine stellte.

Wieder gab es viele Spielangebote für die Kinder, so dass bei den kleinsten Gästen keine Langeweile aufkommen konnte. Ein Highlight für alle Altersgruppen war das Bullenreiten – viele Besucher versuchten, sich möglichst lange im Sattel zu halten. Weniger wild ging es bei den Kutschfahrten zu, die wieder angeboten wurden. Tolle Preise gab es einmal mehr bei der Tombola zu gewinnen. Zum Rahmenprogramm gehörte auch der Auftritt der Tanzgruppe des TV Lorsbach. Das Soma-Turnier, mit dem die Marxheimer Soma seit 1995 an Franz Kaus jun. erinnert, ist alle Jahre wieder ein Fest für die ganze Familie.

Daher kommen einige Teams schon seit 20 Jahren immer wieder gern zum Sportpark Heide: Die SG Nassau Diedenbergen, der SV 09 Hofheim, der Rote Stern Hofheim und der FC Lorsbach sind von Anfang an bei jedem Turnier dabei und somit Stammgäste beim Franz-Kaus-Turnier. Andere kommen von weither: Beispielsweise die Kicker aus dem rheinhessischen Nack oder die Spieler der SG Druffel – das Team aus dem Landkreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hatte die längste Anfahrt aller Teilnehmer.

Wer so lange fährt, will auch lange spielen: Das Team aus Druffel schaffte es bis ins Finale, in dem sich dann allerdings TuRa Niederhöchstadt mit 3:1 durchsetzte. Wolfgang Exner, Erster Stadtrat der Stadt Hofheim, übereichte bei der Siegerehrung de Wanderpokal an die Siegermannschaft. Dritter wurde Germania Okriftel vor Germania Weilbach – der Vorjahressieger musste sich im „kleinen Finale“ im Neunmeterschießen geschlagen geben. Auch beim Spiel um Platz 5 fiel die Entscheidung im Neunmeterschießen, hier bewiesen die Spieler des SV 09 Hofheim gegenüber TuS Nack die besseren Nerven.

Diese sechs Teams hatten sich in den drei Gruppen für die Zwischenrunde qualifiziert. In der Gruppe A belegten der Rote Stern Hofheim, die Sportfreunde Schwanheim und DJK Hattersheim die weiteren Plätze, der SV 07 Kriftel und der FC Lorsbach verpassten in der Gruppe B den Sprung in die Zwischenrunde, und in der Gruppe C landeten die SG Nassau Diedenbergen und Primavera Hofheim auf den Plätzen drei und vier. In diesem Jahr nahmen nur 13 Mannschaften teil, da Viktoria Sindlingen und TuS Kubach sehr kurzfristig abgesagt hatten – ärgerlich für die Veranstalter.

Doch davon ließen sich die Soma-Kicker des FC Marxheim die Stimmung nicht vermiesen. Während sich die aktiven Spieler der anderen Teams in Laufduellen, Doppelpass und Torschuss duellierten, waren die Gastgeber in anderen Disziplinen aktiv: Bier zapfen, Bratwurst grillen, Gläser spülen, und vieles mehr. Und während Soma-Fußball reine Männersache ist (was vielleicht daran liegt, dass angegraute Fußballer als „Alte Herren“ bezeichnet werden und sich nicht mehr aktive Fußballerinnen mit der vergleichbaren Bezeichnung etwas schwer tun), so sind beim Franz-Kaus-Turnier auch immer die Ehefrauen und Partnerinnen der Marxheimer Kicker aktiv. Bei den Diensten am Turniertag selbst, bei der Vorbereitung und beim Aufräumen sind immer sehr viele helfende Hände gefragt. Das sind die eigentlichen Höchstleistungen bei diesem Turnier – hierfür gebührt der Soma des FC Marxheim großer Respekt.